Die Gastronomie
Inhaltsverzeichnis
Drei Feinschmeckerlokale in Bourges
Restaurant D'Antan Sancerrois

« Kochen, das heisst die besten Produkte finden und deren Geschmack in den Vordergurnd stellen" behauptet David Rétif, der Weinkellner und sein Bruder Stéphane, der Koch, die zusammen seit Januar 2005 den Dantan Sancerrois en führen.
« Es war Liebe auf den ersten Blick » erinnert sich David, und der ermöglicht besten Komfort und Stil im Schatten der gallo-römischen Stadtmauer.
Das Prinzip vom Koch ist je nach Jahreszeit die besten Produkte mit viel Kreativität in den Vordergrund zu stellen. « Die klassischen Rezepte werden neu überarbeitet und die Teller gleichen einem Kunstwerk. »
Die zahlreichen Fischgerichte und die erlesene Weinkarte sind zu bemerken.
2008, hat der Guide Michelin den d’Antan Sancerrois in der Kategorie "Entdeckeung" verzeichnet.
2009 hat der erste Stern die Arbeit und Qualität ausgezeichnet.
Restaurant le Piet à Terre
Restaurant le Piet à Terre : Neues Gourmetrestaurant in Bourges
Das seit 1998 von Michelin ausgezeichnete Restaurant „Piet à Terre“ zog im letzten September von Châteaumeillant nach Bourges, die Hauptstadt des Departements Cher. Nach 20 Jahren im Süden des Berry will Küchenchef Thierry Finet mit dem Wechsel der Umgebung und der Einrichtung eine neue Herausforderung meistern.
Über den Garten eines der Häuser im Kolonialstil gelangt man durch eine großzügige Veranda in den großen Saal, der Platz für 30 Gäste bietet. Auf dem Teller findet man kreative Konstellationen feiner Kräuter, vergessener Gemüsesorten, Blumen und Früchte – alle aus dem eigenen Garten in Châteaumeillant. Eine private Atmosphäre bieten die verschiedenen Themenräume (Karamell, Aubergine, Kirsche,…), einer davon sogar mit Blick in die Küche.
Spezielle Kochkurse mit dem Küchenchef werden im Laufe des Jahres veranstaltet.

Die Auszeichnung des berühmten Michelin-Reiseführer, bestätigt von Jahr zu Jahr
die Qualität der Küche der abbaye Saint Ambroix : leicht, voller Kreativität und Orginalität.
Diese ehemalige Benediktinerabtei Saint-Ambroix, mit der über 17 Meter hohen, gewölbten Kapelle, bietet für das Restaurant einen aussergewöhnlichen Rahmen an.
Der Küchenchef präsentiert eine nicht weniger aussergewöhnliche Küche, mit feinsten Produkten, einer Mischung von köstlichen Gewürzen und Parfums, die ganz der Saison entsprechend, die Speisekarte gestalten.
Im Weinkeller des Hauses liegen Flaschen aus den berühmtesten Weinbergen Frankreichs und eine besondere Aufmerksamkeit ist den Weinen aus dem Loiretal gewidmet.
Eine süsse Spezialität : die Forestines
1879 erfand Georges Forest den ersten gefüllten Bonbon, sogleich Forestines genannt. Die Bonbons sind knusperig und weich zugleich, weil die Zuckerschicht in schimmernden Farben ein cremiges Konfekt aus Mandeln birgt. Der glanzvolle Erfolg stellte sich bald ein und schon 1884 öffnet das Haus Forestines in der Altstadt. Das im Pariser Stil errichtete Gebäude und das mit geschnitzter Holzverkleidung und aussergewöhnlichem Steingut aus Gien dekorierte Geschäft erregte grosses Aufsehen.
1896 vertraute Georges Forest seinem besten Gesellen das Herstellungsgeheimnis an und seitdem führt diese Familie noch immer das Geschäft treu weiter.
Vier Jahre später wurden die Forestines mit Medaillen in Paris bei der „Exposition Universelle“, wie auch bei der „Exposition Coloniale“ 1931 ausgezeichnet.
Geschichte eines Sirups

Die Familie Monin interessierte sich an Obst und entschied sich, es in Flaschen abzufüllen. So begann die Geschichte als 1912 Georges Monin seine Firma in Bourges gründete. Im gleichen Jahr erfand er ein neues Getränk mit einem ganz besonderen Geschmack, das man nach der amerikanischen Mode mit Eiswürfeln trank. So wurde Monin Original erfunden, ein Getränk das durch die Destillation von Zitronenschalen und tropischen Pflanzen hergestellt wird und grossen Erfolg in Amerika erzielte. Die Liköre und natürliche, ganz verschiedenartige Fruchtsirups werden sehr geschätzt. Georges Monin war der Erste, der die Idee hatte die konzentrierten Fruchtsirups als Cocktailbasis anzubieten.
Nur wenige Kilometer von Bourges entfernt gibt es Ziegenkäse, Ãpfel und Wein...
Crottin von Chavignol, ein Käse der so richtig zum hiesiegen Weiswein passt…

In der Herstellungsregion spielen die vielfältigen geologischen Eigenheiten des Sancerre Gebietes eine wichtige Rolle. Die Ziegenrasse ist seit langher unter dem Namen "Alpenziege" bekannt. Sie werden hauptsächlich von Gras, Heu und Getreide ernährt. So wie ehemals die ersten Sancerre Bäuerinnen ihren Käse herstellten, so wird auch heutzutage die Tradition weitergeführt.
Die Herstellergemeinschaft
"Syndicat du crottin de Chavignol" führt zur Qualitätsgarantie organoleptische und mikrobiologische Kontrollen durch. Deshalb wurde der Chavignol seit 1976 mit dem Qualitätsprädikat ausgezeichnet.
Les Sablés de Nançay

Eigentlich war es nur ein Zufall: 1953 hat der junge Bäcker Jacques Fleurier sich in seinem Rezept getäuscht. Seine Ehefrau hat die Teigrollen in Scheiben geschnitten, gebacken und überraschenderweise hat das Gebäck den Einwohnern von Nancay so gut geschmeckt, dass es eine Spezialität geworden ist.
Heutzutage ist die Herstellung immer noch handwerklich und auch die Begeisterung ist geblieben.
Die Weine vom Zentrum Loire : Sancerre, Menetou-Salon, Reuilly Quincy und Châteaumeillant

Die Geschichte des Weinanbaus im Zentrum-Loire beginnt mit den Römern. Schon Pline der Alte berichtigt über die Weinberge am Loireufer.
Die Winzer entschieden sich dannach für die Rebenart Sauvignon, die sich ganz besonders gut an unser Klimat gewöhnte.
Diese Weissweine garantieren immer grösseren Erfolg. Sancerre und Quincy wurden schon 1937 mit der kontrollierten Herkunftsbezeichnung (AOC) ausgezeichnet. Reuilly 1937, Menetou-Salon 1959 und auch die Hügel vom Giennois erhielten sie 1998. Chateaumeillant trägt die Klassifikation (AOVDQS) 1965. Obwohl 80 % der Gesamtproduktion ausschlieblich aus Sauvignon-Rebenart für den gekelterten trockenen und fruchtigen
Aber die grosse Tradition des Weinanbaus ist den Mönchen des XII. Jhdt. zu verdanken. Die fortschreitende Entwicklung wird allerdings durch die, von Rebläusen provozierte Krise am Ende des XIX. Jd. unterbrochen. Praktisch alle Rebenarten mussten ersetzt werden.
Weibwein verwendet wird, sind auch die Rot- und Roseweine, die gröbtenteils aus Pinot-Noir-Reben hergestellt werden, nicht zu verachten.
Die neuen, technischen Verbesserungen und die Konzeption der phytosanitären Produkten sowie die sorgfältige Auswahl der Rebenstöcke, tragen zu einer immer besseren Qualität bei. Besonders seit den 80. Jahren wurden Fortschritte durch die pneumatische Auspressung, der Thermoregulation und den Analysen und Kontrollen der Fermentation erreicht.
Obwohl diese Weine in über 80 Länder exportiert werden, haben die Winzer ihre sprichwörtliche Gastfreundschaft beibehalten und wissen, wie sie ihre Begeisterung der Weine mit dem Besucher teilen können.